Erstellung SAP Business Blueprint für die Lagerverwaltung mit SAP EWM

Auf Basis des in der vorgelagerten Konzeptphase erarbeiteten Lastenhefts erstellen unsere Experten den SAP Business Blueprint (Pflichtenheft) für die Einführung von SAP EWM oder SAP WM als Lagerverwaltungssystem. Dieser dient der Detailspezifizierung der Anforderungen an Prozesse und Funktionalitäten für die anschließende Realisierung.

Unser Leistungsportfolio:

  • Erstellung SAP Business Blueprint mit und ohne Automatisierung
  • Spezifikation und Auswahl von Hardware (RF-Terminals, Voice, Vision)
  • Early Prototyping von Prozessen und Dialogen
  • Migrationskonzeption
  • Aufstellung der Traceability Matrix

Ablauf SAP-Implementierung

1. SAP-Strategieberatung
2. SAP-Konzeptplanung
3. SAP Business Blueprint
4. SAP Realisierung
5. Go-Live & Ramp-Up Management

Vorgehensweise

Vor Beginn der Workshops zur Erstellung des SAP Business Blueprints führen wir eine SAP EWM Schulung für die Projektmitglieder des Kunden durch, so dass diese die Konzeption der zukünftigen Prozesse und Funktionen in SAP EWM aktiv mitgestalten können.

Im SAP Business Blueprint wird detailliert die Umsetzung der im Lastenheft definierten Stammdaten, Prozesse und Schnittstellen anhand der folgenden Kriterien festgelegt:

  • Customizing der Einstellungen (z. B. Lagerstammdaten, Prozesse, Einlager- und Auslagerstrategien, Verpackungsdaten).
  • Definition der erforderlichen Erweiterung von SAP EWM durch BADIs oder Zusatztransaktionen. Die zu verwendenden GUI- und RF-Transaktionen werden festgelegt und ggf. erforderliche Anpassungen festgehalten.

Um die Wartbarkeit des SAP-Systems zu erhalten wird zwar die Bedienoberfläche in nachfolgend genannten Bereichen angepasst, im Hintergrund werden jedoch die Standard-Transaktionen und –Funktionalitäten ausgeführt.

  • Arbeitsplätze an automatischen Anlagen (bspw. AKL, HRL, Shuttle)
  • Mobile Arbeitsplätze (MDE Dialoge, Pick-by-Vision, Pick-by-Voice, Pick-by-Light)
  • Arbeitsplätze im Wareneingang (WE-Buchung, Dekonsolidierung)
  • Packplatz (Auftragskonsolidierung, Ganzpaletten, Paketdienst, Fracht)
  • Auslastungsmonitor der unterschiedlichen Aktivitätszonen
  • Bereitstellmonitor Verpackung inkl. Kommissionier-/ Bereitstellungsstatus

Für die Dialogoberfläche werden realitätsnahe Darstellungen gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und als Prototypen frühzeitig zum Testen und zur Abnahme zur Verfügung gestellt. Dabei werden auch Anforderungen an Papierbelege und Etiketten festgelegt sowie angrenzende ERP-Prozesse abgestimmt und sich daraus ergebende ERP GAPs identifiziert.

Darüber hinaus werden im Blueprint auch die Anforderungen an die IT-Hardware dokumentiert, v.a. für das Rechenzentrum (Ausstattung, Sicherheitskonzept), Clients und Peripheriegeräte (PC, MDE, Scanner, Drucker, Waagen) und die Infrastruktur (Netzwerk, WLAN).

Erstellung Pflichtenheft

Gemeinsam mit den Lieferanten der logistischen Anlagen erstellen wir die Pflichtenhefte für die Schnittstellen zwischen SAP EWM und den unterlagerten Steuerungen (z. B. AKL, HRL, Waagen, Druckern, Put-to-light-Anzeigen):

  • Technische Ausprägung der Anlage
  • Anlagenverhalten (Teilautonomien, z. B. Kapazitätsbetrachtungen), Freiheitsgrade unterlagerte Steuerungen
  • Art der Schnittstelle (Telegrammschnittstelle SAP MFS, Idoc-Schnittstelle SAP EWM)
  • Kommunikationsverhalten und -ablauf
  • Steuerungsstruktur
  • Meldepunkte im Materialfluss
  • Prozessabläufe (z. B. Ein-, Aus-, Rück- und Umlagerung)
  • Fehlersituationen und Fehlerhandling
  • Erarbeitung eines Test- und Inbetriebnahmekonzepts mit den Anlagenlieferanten und dem Kunden
  • Anforderungen an einen Schnittstellenemulator für SAP MFS zum automatisierten Testen der Schnittstellen zu den unterlagerten Systemen
  • Integration von Frachtführern (Versandsoftware für KEP-Dienstleister und Spediteure) in SAP EWM, insbesondere der Druck von Adresslabels, DFÜ-Anbindung zur Übertragung der Sendungs- und Trackingdaten an die Dienstleister
  • Beschreibung der empfohlenen Vorgehensweise für Go-Live und Ramp-Up, inkl. Migrations- und Monitortools
  • Traceability-Matrix für die vollständige Berücksichtigung der im Lastenheft definierten Prozesse und Konkretisierung des Terminplans bis zum Go-Live (z. B. Realisierungszyklen, Schulungen, Offlinetests, Anlageninbetriebnahmen, Migrations- & Anlaufkonzept)

Kontaktieren Sie uns 

Martin Bitz Mitglied der Geschäftsleitung Tel.: +49 6221 379-700

 

Christian Kaufmann Mitglied der Geschäftsleitung Tel.: +49 7152 928 33-40